5. eGP Rund um Schotten

Die fünfte Ausgabe des Elektromobilitäts-Events auf dem Schottenring ist am Samstag dem 10. Oktober mit mehreren Premiere über die Bühne gegangen. Erstmals starteten E-Autos und elektrische Motorräder gemeinsam in den Wettbewerb. Um das Event kostengünstig für die Teilnehmer zu gestalten, fand der Wettbewerb erstmals als Gleichmäßigkeitsprüfung statt. Und am Ende gab es Premierensiege für einige erstmals teilnehmende Fabrikate. Nach 6 Stunden setzte sich bei den Autos das Duo Matthias Krebs und Steffen Sprenger auf einem Cupra Raval knapp gegen die automobile Konkurrenz durch. Bei den Motorrädern gewannen Aron Kertesz und Kevin Raths auf einer Zero DS-R den Wettbewerb.

 

Bei der Premiere der elektrischen Zweiräder auf der hessischen Traditionsstrecke des Schottenrings standen diese im Mittelpunkt des Interesses. 2 Zero DS Touren-Motorräder und eine Surron Light Bee - ein elektrisches Leichtkraftrad - traten jeweils mit einem Fahrerduo auf dem 19,6 km langen und 360 Meter Höhenunterschied umfassenden Kurs an. Glücklicherweise besserte sich das Wetter zusehends am Wettkampftag und so konnten die Zweirad-Fahrer die Strecke unter regulären und am Ende sogar optimalen Bedingungen bewältigen. Am Ende triumphierte das auf einer Zero DS-R antretende Duo Aron Kertesz und Kevin Raths. Die beiden Biker absolvierten auf dem amerikanischen, mit einem 13 kWh Akku ausgestatteten Dualsport-Bike 13 Runden auf dem Schottenring und kam daher als einzige Zweirad-Mannschaft in die Wertungsklasse 1 mit mindestens 12 Wertungsrunden. Beide profitierten allerdings vom Pech ihrer Markenkollegen Jochen Heinrich und Michael Busch, Das Duo war ebenfalls auf einer Zero DS mit der gleichen Batteriegröße unterwegs, musste aber gegen Ende des ersten Ladestopps den Ausfall ihres Haupt-Ladegerätes vermelden. So schafften beide nur 10 Wertungsrunden und wurden in der Wertungsklasse 2 einsortiert. Das Vater-Sohn Duo Falk und Chris Bachmann schließlich trat auf einer Surron Light Bee mit 2,6 kWh Akku an. Das auf maximal 50 kmh begrenzte chinesische Leichtkraft-Elektrobike startete somit sowohl von der Leistung als auch von der Ladetechnik (ein potentiel nutzbarer Wechselakku stand für den Wettbewerb kurzfristig nicht zur Verfügung) in einer eigenen Klasse und absolvierte am Ende 7 Wertungsrunden, womit man in der Wertungsklasse 3 einsortiert wurde.

 

Weit enger ging es beim Automobil-Wettbewerb zu, in dem 3 hessische Crews um die Podiumspositionen kämpften und auch alle dank mehr als 12 absolvierter Runden in der Wertungsklasse 1 landeten. Hier triumphierte am Ende eine relativ neue Konstruktion. Matthias Krebs brachte seinen frisch erworbenen Cupra Raval - ein Schwestermodell des neuen VW ID.Polo aus dem Volkswagen-Konzern - zusammen mit Steffen Sprenger an den Start. Das Duo absolvierte 16 Runden. Am Ende stand eine Gesamtabweichung vom Mittelwert der 12 schnellsten Runden von 12 Sekunden zu Buche. Damit setzte sich das Duo knapp gegen den Hyundai Ioniq der hessischen Besatzung Jessica Weser, Philipp Haag und Catharina Felser durch. Das Trio aus den Motorsportclubs Fuldaer AC und AMC Giessen absolvierte seinen ersten Rundstreckenwettbewerb auf einem Elektroauto und landete am Schluß nach 15 Wertungsumläufen mit 14 Sekunden Abweichung in den 12 besten Runden nur 2 Sekunden hinter den Siegern auf Platz 2. Auch das drittplazierte Team war mit 22 Sekunden Abweichung nur unwesentlich ungenauer als die Sieger unterwegs. Die Vorjahressieger in Schotten - Joakim Löber und Gabriele Haindl - schafften mit dem effizienten Hyundai Inster sogar 17 Runden und unterstrichen damit ihre Vorjahresleistung. Alle 3 Mannschaften schafften es somit in die Wertungsgruppe 1.

 

Fahrtleiter Sascha Fleischer vom MSC Schotten zeigte sich mehr als zufrieden mit dem Wettbewerb. "Ein ganz herzliches Dankeschön möchten wir an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des eGP "Rund um Schotten" für dieses unvergessliche Wochenende aussprechen. Wir haben eine echte Premiere absolviert bei der erstmals Elektromotorräder sowohl auf dem historischen als auch auf dem neuen Schottenring an den Start gegangen sind. Im kommenden Jahr wollen wir nach dieser erfolgreichen Premiere die Zweiräder fest in den Wettbewerb einbinden."

 

Im Namen des MSC Schotten
Harald Gallinnis  

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Veröffentlichung

Fr, 30. Oktober 2026

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